Vorgeburtliche Untersuchungen Ihres Kindes Drucken

 

Die Frage, ob ihr Kind gesund ist, beschäftigt viele werdende Eltern. Gerade in dieser Hinsicht hat sich die Situation in den letzten Jahren stark verbessert.

Dank der umfassenden Vorsorge verlaufen heute die meisten Schwangerschaften ohne Probleme.

Infektionsvorsorge -Schutz für Ihr Ungeborenes

Wir begleiten Sie als künftige Mutter mit einem umfassenden Vorsorgeprogramm durch Ihre Schwangerschaft, um Ihnen und Ihrem Kind den bestmöglichen Schutz zu bieten.

Allerdings gibt es sinnvolle Untersuchungen, die nicht zum Programm der Mutterschaftsvorsorge gehören. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf bestimmten Infektionskrankheiten, die vor allem dem Kind schaden können.

Das Tückische dabei: von der werdenden Mutter werden diese Infektionen oft gar nicht bemerkt!


Toxoplasmose


Toxoplasma gondii, ein weltweit verbreiteter Parasit, ist der Verursacher der Toxoplasmose.
Sie führt bei der gesunden Schwangeren selten zu Beschwerden. Bei Erstinfektion der Mutter kurz vor oder während der Schwangerschaft ist jedoch eine Fehlgeburt möglich oder es können für das Kind schwerwiegende Folgen wie ausgeprägte Hirnschädigung, Krampfanfälle oder gestörtes Sehvermögen zurückbleiben.

Die Infektion kann gut behandelt werden, daher ist die Laboruntersuchung auf Toxoplasmose besonders sinnvoll. Bei fehlendem Immunschutz sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten: kein rohes Fleisch essen, ungekochtes Gemüse, Salat und Früchte gut waschen, sowie engen Kontakt mit Katzen meiden.

Windpocken

Die relativ harmlosen Windpocken (Varizellen) haben die meisten Menschen bereits in jungen Jahren durchgemacht und haben daher schützende Antikörper im Blut. Sollte sich jedoch eine Frau in der Schwangerschaft erstmalig infizieren, passieren die Viren die Plazentaschranke und können das ungeborene Kind in 2% der Fälle an Haut, Gliedmaßen, Augen und Gehirn schädigen. Auch bei der Entbindung kann sich das Kind im Geburtskanal noch anstecken und schwer erkranken.

Sollten Schwangere ohne Immunschutz Kontakt mit Windpockenpatienten haben, so ist die Gabe eines Immunglobulin möglich, welches den Ausbruch der Erkrankung verhindern soll. Vor der Schwangerschaft ist ausserdem eine Impfung möglich.

Das Cytomegalie-Virus

Für die häufigste Infektion des ungeborenen Kindes ist das Cytomegalie-Virus (CMV) verantwortlich: etwa 1% aller Neugeborenen sind infiziert. Rund 10% der Kinder erkranken bei einer oft beschwerdearmen Erstinfektion der Mutter in der Schwangerschaft schwer, davon wiederum entwickeln 10% bleibende Schäden wie Hörverlust und geistige Behinderung. Die Ansteckung der Mutter erfolgt zumeist über Intimkontakt oder virushaltigen Speichel und Urin von Säuglingen und Kleinkindern. Daher sollten ungeschützte Schwangere - dies sind ca. 50% - die Tätigkeit in Kindereinrichtungen vermeiden.


Ringelröteln

Auch die Ringelröteln (Parvovirus B19) verlaufen häufig unbemerkt, führen aber in 10% der Fälle zu einer Fehlgeburt. Der Labortest zeigt an, ob Sie wie etwa 60% der Erwachsenen gegen Ringelröteln geschützt sind. Falls nicht, sollten Sie engen Kontakt zu akut Erkrankten meiden. Besonders sind hier wieder Erzieherinnen und Lehrerinnen gefährdet.


B-Streptokokken

Zusätzlich sinnvoll zu den oben erwähnten Blutuntersuchungen ist eine Abstrichuntersuchung auf B-Streptokokken, die bei vielen Frauen in den Geburtswegen nachweisbar sind und beim Neugeborenen zu einer schweren Infektion führen können. Bei Diagnose vor der Geburt kann noch eine entsprechende Therapie eingeleiet werden.

 
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Drs. J.-C.F. Walbeck
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