Grippe: Vorbeugung im Herbst Drucken

 

Jedes Jahr fuhrt die Grippe (Influenza) in Deutschland zu ca. fünf Millionen zusätzlichen Arztbesuchen und zu 15 000 bis 20 000 zusätzlichen Krankenhauseinweisungen. Bei Grippe-Epidemien sterben bis zu 20.000 Menschen. Diese Zahlen stellte Dr. Brunhilde Schweiger vom Robert-Koch-Institut in Berlin auf einer Pressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft Influenza im August vor. Aus diesem Grund empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) die Grippe-Schutzimpfung für alle Personen über 60 Jahren und für bestimmte Risikogruppen (siehe Kasten).

 

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt die jährliche Grippe-Impfung für folgende Personen:

  • alle Menschen über 60 Jahre
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens wie z.B. Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten, Immunschwäche und HIV-Infektionen
  • Personen mit erhöhter Gefährdung wie medizinisches Personal oder Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr.

 


Gefährdete Menschen sollten sich jährlich bis Mitte Dezember von Ihrem Arzt impfen lassen. Die Impfung bezahlt die Krankenkasse.

 

In den letzten Jahren sei die Anwendung der Grippe-Schutzimpfung zwar stetig gestiegen, doch noch immer würden die Impfempfehlungen weitgehend ignoriert, kritisierte Dr. Johannes F. Hallauer vom Universitätsklinikum Charite in Berlin. Laut Dr. Hallauer waren nach Angaben des statistischen Bundesamtes 1999 nur 28,5 Prozent der über 60jährigen geimpft. In den USA hingegen ließen sich im gleichen Jahr 63,4 Prozent der 65 bis 74jährigen impfen und sogar 72.5 Prozent der über 75jährigen. Dr. Hallauer wies besonders daraufhin, wie wichtig die Influenza-Impfung des medizinischen Personals und von Mitarbeitern in Gesundheitseinrichtungen sei. Einerseits müsste unbedingt die Funktionsfähigkeit von Krankenhäusern und Praxen in Grippezeiten gewährleistet sein. Andererseits gefährde krankes Personal auch die Gesundheit der ihnen anvertrauten Patienten. Er forderte deshalb die Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen dazu auf, Ihren Mitarbeitern eine kostenlose Grippe-Impfung anzubieten.


Da sich die Grippeviren ständig verändern, ist eine jährliche Impfung mit einem Impfstoff notwendig, der die aktuellen Viren wirksam bekämpft. Der Impfstoff wird deshalb jedes Jahr neu hergestellt.

 

Einige Impfstoffe enthalten die Quecksilberhaltige Substanz Thiomersal, die als
Konservierungsmittel dient. Inzwischen, so Dr. Michael Pfleiderer vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen, stünden besonders für Kinder zwei Thiomersalfreie Grippe-Impfstoffe zur Verfügung. Aus den anderen Grippe-Impfstoffen solle die Substanz in den nächsten zwei bis drei Jahren verschwinden. Dafür sei aber eine umfangreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit notwendig, um zu garantieren, dass die Entfernung der Substanz nicht die Eigenschaften der Produkte verändere. Dr. Pfleiderer:

"Insbesondere für Erwachsene stellt Thiomersal kein Risiko dar. Eine Influenza-Impfung aufgrund der Präsenz des Thiomersals zu unterlassen, wäre sicherlich eine falsche Entscheidung."

 
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