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Haarausfall -Sorgen für Mann und Frau

Eine volles Haar, vielleicht sogar eine „Löwenmähne", gilt in unserem Kulturkreis als ein Schönheitsideal.

Umso schlimmer, wenn die Haarpracht schwindet. Es wird von Haarausfall (Alopezie) gesprochen, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und wenn es einen deutlichen Unterschied zwischen der Zahl der abgestoßenen und nachgewachsenen Haare gibt. Jeder dritte Mann und jede zehnte Frau sind von einem stärkeren Verlust betroffen.

Man unterscheidet dabei drei Hauptformen der Alopezie:

Androgenetische Alopezie
Der anlagebedingte Haarausfall ist die häufigste Erscheinungsform. Er tritt hauptsächlich, aber nicht nur bei Männern auf und beruht auf einer vererbten Überempfindlichkeit der Haarwurzel auf das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Meist zeigen sich zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr die bekannten „Geheimratsecken".

Alopezia areata
Beim zweithäufigsten, dem örtlich begrenzten Haarausfall kommt es zu einem meist kreisrundem Verlust der Haare. Bei diesen Patienten treten plötzlich und wiederholt kahle Stellen am Kopf auf, die Haare können aber auch komplett ausfallen. Oft kommt es nach Monaten zu einer spontanen Wiederbehaarung. Die Ursachen sind nicht vollständig erforscht, man vermutet eine Überreaktion der Körperabwehr, welche die Haarwurzeln angreift.

Weitere Gründe können mechanische Belastungen wie Druck und Zug bei bestimmten Frisuren, Kopfbedeckungen oder das Aufliegen des Kopfes bei Bettlägrigkeit sein sowie ein in Deutschland gar nicht so seltener Mangel an dem Spurenelement Zink.

Daneben können Infektionskrankheiten zu einem zeitlich begrenztem Haarverlust führen.


Diffuser Haarausfall
Er ist nicht auf einen bestimmten Teil des Kopfes beschränkt, sondern das Haar dünnt insgesamt aus. Es gibt hierfür viele Ursachen: Stress, Infektionen, bestimmte Medikamente (z. B. Chemotherapie), radioaktive Bestrahlung, schwere Krankheiten. Auch eine Hormonstörung kann der Grund sein, beispielsweise bei hormonproduzierenden Eierstocktumoren, Hormonumstellungen nach einer Entbindung, dem Absetzen der Pille oder in den Wechseljahren.

Daher ist die Bestimmung der Geschlechtshormone und ihrer Bindungsproteine bzw. Steuerhormone sinnvoll (Testosteron, SHBG, bei der Frau auch Östradiol, LH, FSH). Eine ursächliche Schilddrüsenfunktionsstörung erkennt man durch die Bestimmung des schilddrüsenstimulierenden Hormons TSH.

Da ein Eisenmangel in Deutschland sehr häufig ist, sollte die Bestimmung des eisenspeichernden Eiweißes Ferritin nicht fehlen. Biotin ist essentiell für die Bildung der Hornsubstanz Keratin und trägt somit wesentlich zum gesunden Wachstum von Haut, Haaren und Fingernägeln bei.

 

 
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