HPV Impfung Drucken

 

In den vergangenen Wochen wurde in den Medien viel über die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV-lmpfung, Impfung gegen Cebärmutterhalskrebs) berichtet, über ihre Chancen bei der Bekämpfung des Gebärmutterhalskrebses, aber auch über Nebenwirkungen.

Dass unsere Kinder „Versuchskaninchen" seien, der Impfstoff unzureichend geprüft und die Sicherheit keineswegs erwiesen sei, war da in verschiedenen Medienberichten zu hören. Auch wurde angezweifelt, ob die Impfstoffe überhaupt gegen Gebärmutterhalskrebs wirken.

Das DCK möchte in einer Informationskampagne für Eltern sowie junge Mädchen und Frauen diese Fragen aufgreifen und - anhand von Experten-Stellungnahmen - beantworten.


Sind die HPV-lmpfstoffe wirklich sicher oder gefährde ich meine Tochter, wenn ich sie impfen lasse?


Die Ständige Impfkommission (STIKO), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Sera und Impfstoffe, das alle ernsthaften Impfnebenwirkungen untersucht und überwacht, und auch internationale Behörden wie die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in den USA empfehlen weiterhin und uneingeschränkt die HPV-lmpfung, die inzwischen in über 80 Ländern weltweit zugelassen ist und angewendet wird, darunter die USA und die meisten EU-Länder. Mehr als 20 Millionen Impfungen wurden bisher weltweit verabreicht. Man kann die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Impfstoffe, die auch bereits vor der Markteinführung in umfangreichen Studien belegt wurden, sehr gut beurteilen. Von „Versuchskaninchen" kann also nicht die Rede sein. Sie gefährden Ihre Tochter nicht, sondern schützen sie.


Wann ist der Schutz vorhanden? Reichen 2 Impfungen aus?


Sollten Sie aus Sorge vor Nebenwirkungen die Impfserie unterbrochen haben, sollten Sie die fehlenden Impfungen baldmöglichst ergänzen lassen. Nur nach 3 Impfungen ist der Schutz gegeben.
Die Impfungen schützen vor den HPV-Typen 16 und 18, die am häufigsten (in Europa ca. 75 Prozent) für Cebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Gegen diese im Impfstoff enthaltenen Typen wird nach der 3. Impfung ein fast 100-prozentiger Schutz erreicht.


Haben die HPV Impfstoffe nicht viel mehr Nebenwirkungen als andere Impfungen?


Nein, die Impfstoffe gehören zu den am besten untersuchten Impfstoffen überhaupt. Sie sind sicher und haben nicht mehr Nebenwirkungen als die anderen im Jugendalter empfohlenen Impfungen, d. h. die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Meningokokken C. Natürlich laufen, wie bei anderen neuen Impfstoffen auch, weitere Studien, um z. B. die Schutzdauer genauer beurteilen zu können. Auch wird hierbei weiter nach den möglichen seltenen Nebenwirkungen geschaut. Bisher jedoch wurden keine gravierenden Nebenreaktionen festgestellt.


Welche Nebenwirkungen können auftreten?


An der Impfstelle kann es z. B. zu Rötung, Schwellung und Schmerzen, gelegentlich auch einmal zu einer kleinen Blutung, zu Juckreiz oder einer Verhärtung kommen. Auch Fieber kann auftreten, ebenso allgemeines Unwohlsein mit Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel oder Infektionen der oberen Atemwege. An schwereren Nebenwirkungen wurden allergische Reaktionen, Hautausschlag und Nesselfieber beobachtet. Alle diese Reaktionen sind Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff und vorübergehend.

 

 

 
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